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Der Urmord bei Sigmund Freud und Rene Girard (German Edition),Used
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: sehr gut, Universitt zu Kln (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: HS: Der Mann Moses und die monotheistische Religion, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit verfolgt einen vergleichsweise bescheidenen Anspruch: Das Ausfindigmachen der Hauptthesen, die Einsicht in die Argumentation und das Benennen der wesentlichen Schlufolgerungen Freud und Girards, und das im Rahmen eines Vergleiches, den, so gebe ich zu, Girard selbst vornimmt. Der eine Teil widmet sich einzig und allein Freud. Ich hoffe selbstndig ohne Girards Zutun nachweisen zu knnen, wo die Hauptschwierigkeit in Freuds Urvatermord liegt, in der Annahme einer Schuld, die bewut sein soll, es aber eigentlich doch nicht ist. Dazu bediene ich mich eines Rckgriffes auf Freuds Bild vom Menschen, als Homo dipus. Schlielich handelt es sich bei der Schuld, glaubt man Freud, um eine archaische Erbschaft der vatermordenden Shne. Der andere Teil behandelt Girards dekonstruierende FreudLektre, die Girard zu abweichenden Erklrungen des Urmordes fhrt: Die Annahme einer Grndungsgewalt. hnlich wie bei Freud werde ich auch Girards Menschenbild, den Homo Mimeticus analysieren. Sowohl bei Freud und Girard spielen Menschenbilder eine grundlegende Rolle, da es sich um anthropologische Konstanten ihrer Theorien handelt. Das vershnende Opfer als angenommener Ursprung der Gesellschaft und Religion soll als Girards Schlufolgerung betrachtet werden. Man solle Freud nicht psychoanalisieren, appelliert bzw. droht Girard. Selbstverstndlich habe ich mich nicht daran gehalten. Von Psychoanalysieren kann auch gar nicht die Rede sein. Mich hat die Lektre von Freuds Urvatermord und den schuldigen Shnen verwundert, und ich habe mich oft gefragt, wer dieser komische Vater und diese reuigen Shne berhaupt sind. Fr das Verstndnis von Freuds Urvatermord bietet sich eben auch eine biographisch
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