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Kritik der reinen Vernunft 2. Auflage: Zweite hin und wieder verbesserte Auflage (1787) (German Edition),Used
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Klassiker aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, , Sprache: Deutsch, Abstract: I. Von dem Unterschiede der reinen und empirischen Erkenntnis Da alle unsere Erkenntnis mit der Erfahrung anfange, daran ist gar kein Zweifel; denn wodurch sollte das Erkenntnisvermgen sonst zur Ausbung erweckt werden, geschhe es nicht durch Gegenstnde, die unsere Sinne rhren und teils von selbst Vorstellungen bewirken, teils unsere Verstandesttigkeit in Bewegung bringen, diese zu vergleichen, sie zu verknpfen oder zu trennen, und so den rohen Stoff sinnlicher Eindrcke zu einer Erkenntnis der Gegenstnde zu verarbeiten, die Erfahrung heit? Der Zeit nach geht also keine Erkenntnis in uns vor der Erfahrung vorher, und mit dieser fngt alle an. Wenn aber gleich alle unsere Erkenntnis mit der Erfahrung anhebt, so entspringt sie darum doch nicht eben alle aus der Erfahrung. Denn es knnte wohl sein, da selbst unsere Erfahrungserkenntnis ein Zusammengesetztes aus dem sei, was wir durch Eindrcke empfangen, und dem, was unser eigenes Erkenntnisvermgen (durch sinnliche Eindrcke blo veranlat) aus sich selbst hergibt, welchen Zusatz wir von jenem Grundstoffe nicht eher unterscheiden, als bis lange bung uns darauf aufmerksam und zur Absonderung desselben geschickt gemacht hat. Es ist also wenigstens eine der nheren Untersuchung noch bentigte und nicht auf den ersten Anschein sogleich abzufertigende Frage: ob es ein dergleichen von der Erfahrung und selbst von allen Eindrcken der Sinne unabhngiges Erkenntnis gebe. Man nennt solche Erkenntnisse a priori, und unterscheidet sie von den empirischen, die ihre Quellen a posteriori nmlich in der Erfahrung, haben. Jener Ausdruck ist indessen noch nicht bestimmt genug, um den ganzen Sinn, der vorgelegten Frage angemessen, zu bezeichnen. Denn man pflegt wohl von mancher aus Erfahrungsquellen abgeleiteten Erkenntnis zu sagen, da wir ihrer a priori fhig oder teilhaftig sind, weil wir sie ni
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