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Zur Konzeption des Ich bei Jacques Lacan (German Edition),Used
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie Sonstiges, Note: 1,3, AlbertLudwigsUniversitt Freiburg (Philosophische Fakultt), Veranstaltung: Jacques Lacan Ausgewhlte Texte, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als wesentlich fr die Lacansche Theorie der IchBildung gilt seine Bestimmung der conditio humana, die er als Erfahrung des Mangels und somit als Seinsverfehlung beschreibt. Hieraus bedingt sich ein Begehr nach Ganzheit und Identitt, das sich im Spiegelstadium in eine Einheit hineintuscht, die das Subjekt nie hatte. In der Dialektik des Spiegelns spaltet sich das "Ich" in ein Gegenber auf und wird sich so selbst zum Objekt, das paradoxerweise Einheit verspricht und von dem es begehrt begehrt zu werden, um so in jene Einheit zurckzukehren aus der es sich als herausgefallen erlebt. Diese narzisstische Identifizierung mit dem wahrgenommenen Bild eines anderen bildet die Matrix fr die Konstitution des "Ich". Somit ist das "Ich", das Einheit verspricht, ein anderes (ein imaginres "Ich", ein Phantsma), das entsteht in der Verkennung im Imaginren. Das "Ich" verfestigt sich konstitutiv in dieser Illusion und besteht allein in der kontinuierlichen Bezugnahme auf diese Tuschung. Die strukturalistische Ttigkeit Lacans dezentriet das Subjekt, demaskiert das "Ich" als Illusion, entlarvt das Selbstbewusstsein als imaginre Struktur... Das methodische Vorgehen, das Lacan hierzu anwendet, gestattet es dem Leser indes nicht auf zusammenhngende Argumentations und Gedankengnge zu stossen, um auf diesem Wege zu einem Erkennen zu finden, sondern mutet ein Wirrwarr von Gedanken zu, die umherkreisen, abreissen und wieder auftauchen, Klrung versprechen, wieder vernebeln und in Frustration zurcklassen... Lacan vollzieht in seinem Schreib und Sprachstil die Auflsung von imaginrer Ganzheit und Einheit, die Auflsung von Ego und Logozentrismus, indem er das Subjekt aus seiner selbstgengsamen Haltung herauszustossen suc
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